Epistemologien der Komplexität

Über die Ordnung der Prozesse

Dem Werden seine ontologische Wirklichkeit zu verleihen, stellt eine Verantwortung dar, die man hier eingeht. Eine Wirklichkeit, die aus Relationen und Bindungen im ständigen dynamischen Lauf der Zeit entsteht, verdient ihre Bedeutung. Damit verdienen es Paradoxien, vor dem Hintergrund prozessontologischer Philosophien ein Urteil zu sprechen. Organisationsdynamiken werden auf der Basis von deren strukturellen Prinzipien betrachtet. Entropie steht im Zentrum einer Analyse der Redeordnung von Selbstgeneration und Selbstbildung von Systemen. Dies beinhaltet eine Diskursanalyse der Organisationsprinzipien, nach denen einem System Ordnung zugeschrieben wird, d.h. nach denen ein System von einer ungeordneten zu einer geordneten Struktur übergeht. 

Projekte

07.2021 – 10. 2021
Eine Erkenntnistheorie für Komplexität bei Heinz von Foerster

Vorträge

2021

„Uncertainty as epistemological tool of complexity“. Tagung: WOSC 2020-World Organisation of Systems and Cybernetics 18th Institute of Control Sciences of Russian Academy & Institute of Philosophy, Russian Academy of Sciences.

“Epistemologien der Komplexität”. Tagung: Konstellationen Wissensansprüche zwischen Kunst, Philosophie und Politik. Universität Tübingen

Lehre

SoSe 2022

Uncertainty as epistemological tool of complexity
Seminar im BA, Philosophie, Universität Wien

WS 2021/22

Paradoxien der Kommunikation
Seminar im BA und MA, Medienwissenschaft, Universität Potsdam

WS 2019/20

Prozessphilosophien und Medienphilosophie
Seminar im BA und MA, „Medientheorie“ Universität für Angewandte Kunst
Wissensformen und Darstellungsformen der Entropie
Seminar im MA, „Medienwissenschaft“, Universität Potsdam

Publikationen

2020

Immunitas im Zeitalter des Neganthropozäns: Die Kompensationslogik in der Weltoffenheit. In: Der Anthropos im Anthropozän. Die Wiederkehr des Menschen im Moment seiner vermeintlich endgültigen Verabschiedung. Berlin: De Gruyter, 168-188.