Operative Geschlossenheit

Operative Erkenntnistheorie 

Die Herausbildung und die Organisation von Systemen und Prozessen antworten nicht auf eine ontologische Ordnung, sondern gehen auf ein epistemologisches Problem zurück. Dem französischen poststrukturalistischen Erbe, bei dem die Epistemologie in einer Rede über die Ordnung der Dinge angelegt ist, ist in diesem Projekt eine konstruktivistische Episteme hinzuzufügen, wobei die erkennbare Ordnung eine konstruierte ist. Die Kybernetik II. Ordnung führte zu einer Wende im epistemologischen Wissen, als deren Folge sich die zwei logischen Werten zugrunde liegende Epistemologie von einer rekursiven Zirkularität operativer Geschlossenheit hin zu einem mehrwertigen relationalen Denkstil entfaltet. 

Projekte

(Endo)Milieus

Lehre

WS 2020/20

Selbstorganisation and ryzhomatic Ensembles
Seminar im BA und MA, Medienwissenschaft ZeM, Universität Potsdam

SoSe 2020

Die Innenwelt der Blackbox: Kybernetik der 2. Ordnung
Seminar im BA und MA, „Medienwissenschaft“ ZeM, Universität Potsdam

WS 2017/18

Drei Stationen einer Genealogie der Kybernetik
Seminar im BA, „Medienwissenschaft“, Universität Potsdam

Publikationen

2022

(Neo)Cybernetic pathways towards an epistemology of digital cultures, in: Open Philosophy Journal, De Gruyter

Zu gnostischen Motiven der operativen Erkenntnistheorie. Angenommen in: Internationalen Jahrbuchs für Medienphilosophie, Band 7, Mediality/Religion/Theology, Eds. Bennke, J., Brower, V., de Greuyter.

2021

Entropy and Self-Organisation in embryonic development”, in: TTT2020 e Book, Ionian University.