Operative Geschlossenheit

Operative Erkenntnistheorie 

Die Herausbildung und die Organisation von Systemen und Prozessen antworten nicht auf eine ontologische Ordnung, sondern gehen auf ein epistemologisches Problem zurück. Dem französischen poststrukturalistischen Erbe, bei dem die Epistemologie in einer Rede über die Ordnung der Dinge angelegt ist, ist in diesem Projekt eine konstruktivistische Episteme hinzuzufügen, wobei die erkennbare Ordnung eine konstruierte ist. Die Kybernetik II. Ordnung führte zu einer Wende im epistemologischen Wissen, als deren Folge sich die zwei logischen Werten zugrunde liegende Epistemologie von einer rekursiven Zirkularität operativer Geschlossenheit hin zu einem mehrwertigen relationalen Denkstil entfaltet. 

Projekte

(Endo)Milieus

Lehre

2022

Heinz von Foersters operatives Denken.
Herbstakademie in Kollaboration mit Universität für angewandte Kunst & StadtWien

WS 2020/21

Selbstorganisation and ryzhomatic Ensembles
Seminar im BA und MA, Medienwissenschaft ZeM, Universität Potsdam

SoSe 2020

Die Innenwelt der Blackbox: Kybernetik der 2. Ordnung
Seminar im BA und MA, „Medienwissenschaft“ ZeM, Universität Potsdam

WS 2017/18

Drei Stationen einer Genealogie der Kybernetik
Seminar im BA, „Medienwissenschaft“, Universität Potsdam

Publikationen

Operative Geschlossenheit, Utb Verlag. (In Bearbeitung)

2023

mit Deniz Yenimazman, Thomas Ballhausen (Hg.): Neocybernetic pathways towards an epistemology of digital cultures” in: Open Philosophy Journal, De Gruyter. (In Bearbeitung)

2022

„Philosophical Foundations of Cybernetics: The first steps in Epistemologies of Complexity“, in: Kybernetes, Jg. 51, Nr. 13 (forthcoming)

„Liebe: Wenn eine Unmöglichkeit wahrscheinlich wird“, in: Tuczay/Ballhausen (Hg.), Mahrtenehe (forthcoming)